Individuelle oder standardisierte Newsletter-Vorlagen?
Die eMS bietet zwei Möglichkeiten, Newsletter zu gestalten. Entdecken Sie den Unterschied und finden Sie heraus, welche Option fĂŒr Sie am besten ist.
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Der E-Mail kommt im Cross-Channel-Marketing eine tragende Rolle zu: Sie erfĂŒllt eine Schnittstellenfunktion und ist eines der wichtigsten Werkzeuge, um Menschen langfristig an eine Marke zu binden In diesem Artikel gehen wir nicht nur auf die mögliche Ausgestaltung dieser Rolle ein, sondern stellen uns auch die Frage, welche Best Practices aus anderen KanĂ€len sich auf unser E-Mail Marketing ĂŒbertragen lassen.
Obwohl alle KommunikationskanĂ€le dasselbe primĂ€re Ziel verfolgen, nĂ€mlich den:die Kund:in mit relevanten Informationen zu versorgen, erreichen sie aufgrund der Vielfalt und Konkurrenz, die inzwischen herrscht, hĂ€ufig das Gegenteil. Die Nutzer:innen verlieren den Durchblick, gehen im Dickicht der Informationen heillos verloren und reagieren darauf mit Abstinenz. Diese trifft uns im E-Mail Marketing, aber gefĂŒhlt noch stĂ€rker auf sozialen KanĂ€len.
Auch andere Entwicklungen tragen dazu bei, dass wir ĂŒber die gewĂ€hlten KommunikationskanĂ€le nicht mehr so viele Menschen erreichen. Der Traffic auf Websites geht zurĂŒck, bekannte Suchmaschinen werden zum ernsthaften Gegenspieler, schlieĂlich wollen sie nicht nur an der bezahlten Werbung verdienen, sondern verleiben sich auch das Informationsmonopol ein. So sind beliebte Inhalte von Seiten immer öfter ĂŒber die Vorschau bei Google verfĂŒgbar. Auch im Bereich der sozialen Medien haben es Unternehmen zunehmend schwer, eine nennenswerte Reichweite zu erzielen, wenn sie nicht in kostspielige Kampagnen investieren. Das Nutzererlebnis profitiert weit weniger von den Algorithmen, die eigentlich fĂŒr Relevanz sorgen sollten, als gedacht. Hatten Sie bei Suchabfragen zu einem Thema nicht auch schon das GefĂŒhl, in eine Schublade gesteckt worden zu sein, wodurch Ihnen der Zugriff auf wirklich interessante Informationen verwehrt blieb?
Trotz all dieser Herausforderungen ist die Vielfalt in der Medienlandschaft ein Gewinn: Nie zuvor gab es so viele Möglichkeiten, um den Kontakt mit Kund:innen herzustellen und zu pflegen. Mit der richtigen Taktik gilt es, individuelle Botschaften an die richtige Person heranzutragen.
WĂ€hrend Multi-Channel-Marketing darauf abzielt, den:die Kund:in auf dem bevorzugten Kanal zu erreichen und ihn mit relevanten Inhalten zu versorgen, geht Cross-Channel-Marketing noch einen Schritt weiter. Im Idealfall greifen die verschiedenen KanĂ€le nahtlos ineinander und fangen auf diese Weise Verluste aufgrund der oben genannten Entwicklungen ab. Es werden dadurch mehr AnknĂŒpfungspunkten mit Leads und Kund:innen geschaffen.
In einer aktuellen Gartner Studie wurden die Teilnehmer:innen nach ihren primĂ€ren Zielen gefragt, die sie mit ihrer Multi-Channel-Strategie verfolgten. Knapp die HĂ€lfte der Befragten (48%) gab an, die generelle Aufmerksamkeit fĂŒr die Marke damit steigern zu wollen, fast ebenso viele (46%) streben an, darĂŒber die Lead QualitĂ€t zu verbessern. An dritter Stelle steht das Ziel, die User-Experience durch Personalisierung zu optimieren.
Diese Ziele lassen sich genauso auf das Cross-Channel-Marketing ĂŒbertragen. Im Sinne eines erfolgreichen Retention Marketings ist dieser Ansatz fĂŒr Unternehmen aber zu bevorzugen. DarĂŒber hinaus ergibt sich daraus mehr Potenzial fĂŒr die erfolgreiche Umsetzung eines Marketings aufgrund von Weiterempfehlungen, die auf den unterschiedlichen KanĂ€len stattfinden kann.
Jeder Kommunikationskanal â egal ob soziale Plattform, Website, Newsletter oder offline Medien â bietet andere Vorteile, die sich aus der unterschiedlichen Verwendung durch den:die Nutzer:in ergeben. In den sozialen Medien ist der Ton lockerer, dadurch wird eine andere â umfassendere â Wahrnehmung fĂŒr eine Marke geschaffen und es können Sympathiepunkte gesammelt werden. Auf einer Firmenwebsite werden andere Inhalte erwartet, als auf einer Facebook-Seite. Ăberlegen Sie, wo Sie unterschiedliche Inhalte am besten platzieren. Das ist die Grundlage fĂŒr eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie. Im Sinne eines Marketings, das alle KanĂ€le symbiotisch miteinander verbindet, sollte ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, Schnittstellen zu anderen KanĂ€len zu schaffen und Interkationen zu fördern.
E-Mail Marketing nimmt hier zum einen eine Sonderstellung im Cross-Channel-Marketing ein â immerhin ist hier die zielgerichtete Streuung von Informationen noch gesichert. DarĂŒber hinaus fungiert es als Bindeglied zwischen den verschiedenen KanĂ€len und Fremdsystemen, die fĂŒr die Kommunikation genutzt werden.
Egal, ĂŒber welchen Kanal ein Lead fĂŒr das Unternehmen generiert wird. Die E-Mail ist ein probates Mittel, um aus Interessent:innen Kund:innen zu machen und diese entlang des Kundenlebenszyklus zu begleiten. Auch aus technischer Sicht kommt dem E-Mail Marketing eine verbindende Rolle zu. Die saubere Integration von Kontakten ĂŒber Website-Formulare, Facebook Lead Ads, aus dem CRM oder anderen Fremdsystemen wird durch eine professionelle E-Mail Marketing Software gewĂ€hrleistet. Durch E-Mail Kampagnen ist es möglich, Anreize und Aufmerksamkeit fĂŒr Inhalte auf anderen KanĂ€len zu schaffen, um beispielsweise eine Markencommunity aufzubauen, mehr Traffic fĂŒr die Website oder Conversions im Online-Shop zu generieren. Hier spielt natĂŒrlich auch die Gestaltung der Landingpage eine Rolle. Umgekehrt ermöglicht die Automation von E-Mail Kampagnen das Versenden von Trigger-Mails aufgrund von Ereignissen, die in anderen KanĂ€len oder in Fremdsystemen stattfinden (z.B. ein Warenkorbabbruch, die Anlage eines Kundentermins im CRM, etc.).
Zugegeben, nichts wird je den persönlichen Kontakt zum:zur Kund:in ersetzen. Dennoch zeigen verschiedene Studien den auĂerordentlichen Stellenwert der E-Mail im Reigen der verschiedenen KommunikationskanĂ€le. Gerade in der B2B Kommunikation bleibt diese das bevorzugte Kommunikationsmittel. Auch in der Kommunikation mit dem:der Endverbraucher:in laufen die sozialen Medien der E-Mail nicht den Rang ab â die E-Mail ist und bleibt eines der wichtigsten Werkzeuge fĂŒr den Verkauf. Aber auch in der Markenkommunikation kann sie genutzt werden, um ein GefĂŒhl von IdentitĂ€t zu schaffen. Nutzen Sie Ihre Newsletter fĂŒr Inhalte mit mehr Gehalt. FĂŒr solche, die auch Follower:innen auf anderen KanĂ€len einen besonderen Mehrwert bieten. Weisen Sie doch auch einmal in Ihrer Facebook- oder Instagram Story auf Ihren Newsletter hin und belohnen Sie die neuen Abonnent:innen mit einem besonderen Ăberraschungsgeschenk!
Wie vorhin erwĂ€hnt, bietet jeder Kommunikationskanal seine Vorteile. Manche ergeben sich durch die Art und Weise der Nutzung, andere durch das Format oder den Ton, der von den Usern angeschlagen wird. Hier möchten wir einige Ideen fĂŒr Sie zusammenfassen, wie Sie Best-Practices fĂŒr Ihren Newsletter nutzen können.
Facebook macht es vor. Inzwischen lassen sich BeitrĂ€ge nicht nur liken, sondern auch mit anderen Emojis versehen. Anstatt nur die Anzahl der Klicks auf einen Beitrag auszuwerten, könnten Sie Ihre Abonnenten doch auch einmal um ein abgestuftes Feedback bitten. Bieten Sie darĂŒber hinaus die Möglichkeit an, einzelne Newsletterabschnitte ĂŒber soziale Medien zu teilen.
Instagram erlaubt es seinen Nutzern ĂŒber Hashtags, bestimmten Themen aus der Community zu folgen und darĂŒber ihren Newsfeed zu gestalten. Lassen Sie Ihren Kunden auch im Newsletter die Wahl zwischen verschiedenen Themen oder Newsletter-Typen. Davon profitieren Sie nicht nur aufgrund der gesteigerten Aufmerksamkeit, sondern stellen Ihre Zielgruppen auf eine solide Basis.
Greifen Sie in Ihren E-Mail Kampagnen jene Technologien auf, die sich bereits im Einsatz auf Websites als Ă€uĂerst effektiv herausgestellt haben und deshalb beinahe zum Standardrepertoire gehören, wie beispielsweise Slider. Die Möglichkeiten, die uns interaktive Newsletter bieten, sind weitgestreut. Sie reichen von einfachen Navigationselementen bis hin zu E-Mail Kampagnen, die einer kleinen Website gleichkommen oder die EmpfĂ€nger zu einem Spiel einladen.
E-Mail Marketing stellt eine erstklassige Möglichkeit dar, Ihre Kunden besser kennenzulernen. Beziehen Sie deshalb nicht nur vorhandene Informationen aus anderen Systemen ein, sondern ergÀnzen Sie das Bild vom Kunden im Laufe der Zeit anhand der Reaktionen auf Ihre E-Mail Kampagnen.
Gerne beraten wir Sie bei der Einbindung Ihres E-Mail Marketings in Ihr Unternehmen und Cross-Channel-Marketing und auch bei der Integration der Newsletter Software mit Drittsystemen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
Unser Beitrag ist zuvor als Fachartikel auf dem Online-Portal marketing-BĂRSE erschienen.
Die eMS bietet zwei Möglichkeiten, Newsletter zu gestalten. Entdecken Sie den Unterschied und finden Sie heraus, welche Option fĂŒr Sie am besten ist.
So erreichen Sie Ihre Kund:innen genau dort, wo sie am aktivsten sind â fĂŒr eine hohe Kundenbindung und mehr Conversions.
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