Hat ein Unternehmen Mitarbeiter, die es schaffen, sich in wenigen Minuten in den Flow-Zustand zu versetzen, ist das ein immenser Gewinn für das Unternehmen.

Aber was genau ist ein Flow? 

Gelingt es Ihnen, voll und ganz in Ihrer Arbeit aufzugehen, diese ohne Unterbrechung und beinahe in Trance zu verrichten, spricht man von einem Flow. Personen im Flow können zu 100% abschalten und sich auf die vorgegebenen Aufgaben konzentrieren, Langeweile hat im Flow keine Chance.

Kurz gesagt, vergessen Sie in diesem Zustand komplett die Außenwelt, sind konzentriert, produktiv und voller Energie. Oftmals ist dieser Zustand mit dem Satz: „Die Zeit vergeht wie im Flug“ verbunden.
 

Ein Flow lässt sich mit folgenden Zuständen beschreiben:

  • Der Spitzenzustand, in dem Sie Bestleistung erbringen.
  • Auf entspannte Weise schaffen Sie produktive Ergebnisse.
  • Der Arbeitsablauf läuft richtig harmonisch und kontrolliert.
  • Sie sind voller Power und die Arbeit geht Ihnen leicht von der Hand.
  • Sie vergessen bei Ihrer Tätigkeit komplett die Zeit.
     

Unterm Strich schüttet Ihr Körper – wenn Sie sich im Flow befinden – Glücksgefühle und vollkommene Zufriedenheit aus. Ein Gefühl, als ob Sie Bäume ausreißen könnten, sind keine Seltenheit.

Leider kann man einen Flow nicht einfach mit einem Schalter aktivieren, nichtsdestotrotz gibt es ein paar Tricks und Faktoren, wie Sie es schaffen, schneller in den Flow-Modus zu kommen.
 

8 Faktoren, die unterstützen, schnell in den Flow zu gelangen!

  • Die nötige Motivation und Gewissenhaft sind natürlich Voraussetzung.
  • Mit Aufgaben, die auf Sie zugeschnitten sind, schaffen Sie es schneller in den Flow.
  • Setzen Sie sich klare Ziele, an denen Sie fokussiert arbeiten.
  • Behalten Sie bei Ihrer Zielsetzung auch das gewünschte Ergebnis immer im Auge.
  • Schaffen Sie sich einen gewissen Zwang zur Konzentration.
  • Legen Sie Ihr Smartphone außer Reichweite, jeder Gong lenkt ab und verhindert, dass Sie sich in Ihre Arbeit vertiefen können.
  • Setzten Sie sich in den „Nicht Stören Modus“, damit Sie nicht dauernd unterbrochen werden. Die Funktion können sie sowohl in Microsoft Teams oder bei diversen Telefondienstleistern einstellen.
  • Probieren Sie es mit Musik, vielleicht sind Sie genau der Typ, der mit dieser Variante abschalten kann.

Was können Vorgesetzte dazu beitragen, damit Mitarbeiter automatisch in den Flow reinrutschen?

  • Lernen Sie Ihre Mitarbeiter kennen und vergewissern Sie sich, wo bei Ihren Mitarbeitern die Schwächen und die Stärken liegen.
  • Wie oben bereits erwähnt, liegt es auch an Ihnen, Ihren Mitarbeitern jeweils passende Aufgaben zuzuteilen.
  • Schaffen Sie bei der Aufgabenverteilung Gestaltungsspielraum, nichts wirkt motivierender, als wenn Sie Ihrem Team/Mitarbeiter Verantwortung zutrauen.
  •  Vermeiden Sie eintönige Arbeiten und sorgen Sie für Abwechslung.
  • Klar sollten Sie die Zeitberechnung im Auge behalten – geben Sie diese allerdings nicht zu knapp vor, denn auf Zeitdruck folgt oft Leistungsdruck und dieser Schuss geht dann nach hinten los – Blockaden können die Folgen sein.
  • Setzen Sie Projekte oder Aufgaben in mehreren Teilschritten fest – kleine Erfolge führen schlussendlich auch zum Ziel.
  • Nicht zuletzt wirkt Feedback oder gar Lob wahre Wunder und spornt enorm für weitere Aufgabenschritte an.
  • Speziell bei Aufgaben wo keine offensichtlichen Vorher-Nachher Effekte sichtbar sind, ist es wichtig, positive Statements abzugeben.
     

Nicht jeder Flow verläuft gleich und auch die Intensität ist unterschiedlich. Wann und ob Sie den Flow erreichen, hängt aber nicht nur von den verschiedenen Faktoren, sondern auch von Ihrer Persönlichkeit ab.

Es kann auch sein, dass Sie erst nach Beenden einer Arbeit realisieren, dass Sie sich im Flow-Modus befunden haben. Glücksgefühl, Zufriedenheit und enorme Mühelosigkeit sind dann der Lohn, der diesen Zustand widerspiegelt.

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