Sie sind in Gedanken noch am Strand, am Pool, auf Balkonien, oder wo auch immer Sie Ihren Urlaub verbracht haben. Und dann – ZACK – holt Sie die Realität ein.

Ohne es groß zu merken, haben sich statt Badehose und Flip-Flops wieder Anzug und Krawatte in Ihren Alltag geschlichen. Sie befinden sich wieder an Ihrem Arbeitsplatz, allerdings will sich der Arbeitstrieb partout nicht einstellen. Im Gegenteil, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörung, Müdigkeit, Gereiztheit sind meist bekannte Begleiterscheinungen solcher Stimmungstiefs nach einer Erholung.

Es gibt mehrere Bezeichnungen für diesen Zustand: Post-Holiday-Syndrom, Holiday Blues, Urlaubsblues, etc., aber egal wie Sie es drehen und wenden, Fakt ist, dass Sie schnellstens diese Stimmungstrübung bekämpfen sollten.

Vom Entspannungs- zurück in den Arbeitsmodus – aber wie?

Allen voran können Sie Motivationstiefs nach der Rückkehr eindämmen, wenn Sie Ihren Urlaub von vornherein schon mit einer perfekt organisierten Urlaubsübergabe antreten. Bedenke Sie auch, vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub, daher sollten Sie möglichst viele Arbeiten noch vor Urlaubsantritt abarbeiten, dadurch verringert sich der Arbeitsstau nach Ihrer Rückkehr automatisch.

Nichtsdestotrotz, hat Sie das Syndrom erstmal im Griff, müssen Sie selber daran arbeiten und eine Balance finden, um den Erholungseffekt länger zu halten und gleichzeitig wieder in den Arbeitsrhythmus reinzukommen.

9 Tipps, wie Sie das Post-Holiday-Syndrom bekämpfen 

  • Gehen Sie es nicht zu rasant an, schnell ist die gewonnene Energie verpufft.
  • Vereinbaren Sie nicht gleich die ersten Tage Ihrer Rückkehr Termine oder Meetings.
  • Sorgen Sie für Puffertage und machen Sie die Wochenmitte zum neuen Montag – dann kommt das Wochenende rascher und der Einstieg ist nicht zu krass.
  • Lassen Sie die Abwesenheitsnotiz noch ein bis zwei Tage aktiv, so können Sie es selber steuern, welche Mails Sie gleich beantworten und welche erst später.
  • Speziell wenn Sie sich über Ihren Posteingang stürzen, beginnen Sie am besten mit den zeitlich neuesten E-Mails, eventuell erübrigen oder beantworten sich dadurch automatisch frühere Mails.
  • Haben Sie die Möglichkeit, es sich selber einzurichten, dann wählen Sie zuerst Arbeiten, die Ihnen leicht von der Hand gehen – Erfolgsgefühle können ungemein pushen.
  • Erstellen Sie To-Do- und Prioritätenlisten, dadurch schaffen Sie sich einen besseren Überblick und Organisation.
  • Sport ist ein Allheilmittel – auch in diesem Fall. Schon eine kleine Runde, ob Laufen, Walken oder Radfahren sorgt für einen stressfreien Ausgleich, macht den Kopf frei, senkt den Cortisolspiegel und verbessert dadurch Anspannungen.
  • Planen Sie zügig Ihren nächsten Urlaub, denn diese Vorfreude gibt Antriebslosigkeit keine Chance.

Fazit: Das Post-Holiday-Syndrom ist KEINE Krankheit, nur ein vorübergehendes Tief. Sie sollten dennoch Geduld mit sich selbst haben, denn es kann schon einige Tage dauern, bis der Körper wieder in die gewünschte Routine reinkommt.

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