Zwei Leistungsgiganten stellen sich dem Test

Lenovo L480 & L580 spielen ihre Stärken aus

Dominik und Markus, beide in der mailworx Softwareentwicklung tätig, sind auf leistungsstarke Arbeitsgeräte angewiesen. Beide haben sich für ein Lenovo Notebook entschieden, mit nur einem kleinen Unterschied im Modell. Markus hat für sich das solide Ultrabook L480 entschieden und Dominik wollte wissen, was das L580 mit dem großen Bildschirm so drauf hat.

Das bedeutet für uns: Zwei Meinungen für ähnliche Geräte unter gleichen Einsatzbedingungen. Die Pro und Kontras lassen sich für uns viel besser gegenüberstellen, also legen wir direkt los!


Leistungsgiganten von Lenovo

Also im Punkt Leistung können beide für ihre jeweiligen Geräte ein großes Plus vergeben. Der Core i7 Prozessor, welcher in beiden Geräten verbaut ist, pfeift geradezu so. Auch die Erweiterung von den vorherigen 8 GB Ram auf die jetzigen 16 GB Ram sind nun für die Anforderungen eines Entwicklers sehr zufriedenstellend.

Als kleinen Kritikpunkt finden beide Entwickler bei ihrem jeweiligen Gerät, dass die Lüfter - sobald der Prozessor auf Touren geht - doch ziemlich laut werden. Was allerdings noch ins Auge stach, ist, dass bei starker Belastung die CPU schnell auf 85 bis 90 Grad hochschnellt, was jedoch die Performance nicht spürbar verschlechtert - somit gibt es keine negative Auswirkung für den Arbeitsalltag.

Wie schaut es mit der Akkuleistung aus?

Sowohl Markus als auch Dominik sind in der glücklichen Lage, an ihrem Arbeitsplatz von einer festen Stromversorgung zu profitieren. Nichts desto trotz wollten es beide wissen, was die Akkuleistung bei Extrembedingungen verspricht.

Eines vielleicht vorweg: Die Akkuleistung ist in diesem Fall bei keinem der beiden Geräte berauschend. Ist aber auch gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass ja beide Entwickler mit Dockingstation, zwei zusätzlichen Bildschirmen und meist aktiv im Visual Studio entwickeln. Das wirkt sich wiederum auf die CPU und frisst bei diesen Hardcore Bedingungen einiges an Saft, was dazu führt, dass der Spaß bereits nach 2-3 Stunden ohne Stromversorgung vorbei ist.

Markus hat zum Vergleich den Akkubetrieb auch im normalen Arbeitsmodus getestet, und hier schaut das Ergebnis gleich viel besser, wenn nicht sogar optimal aus. Bei Besprechungen und Standard Office Anwendungen (Word, Outlook, PPS, etc.) kommt man mit der Akkukapazität locker einen ganzen Arbeitstag über die Runden. 

Zusätzliche Ausstattung braucht Platz

Bei dieser Gegenüberstellung richten wir unseren Fokus nun auf die fehlenden Details der jeweiligen Modelle. So sind das leichtere Gewicht und die kleineren Maße des Modell L480 von Markus so zu erklären, dass er dadurch den Nummernblock einbüßen muss. Was aber nicht relevant ist, da er im Arbeitseinsatz mit einer angeschlossenen Tastatur inklusive Nummernblock arbeitet.

Dominik sein Modell L580 besitzt einen Nummernblock, laut seinen Angaben jedoch kommt der nur bei längeren Zahleneingaben zum Einsatz und ist daher auch für ihn kein Must-Have. Ebenso sehen weder Markus noch Dominik die fehlende Touch Funktion am Display als Beeinträchtigung im Arbeitsbetrieb.


Anschlussvielfalt - mangelhaft bis akzeptabel

Die Ergebnisse in dieser Kategorie beweisen einmal mehr, dass jeder Nutzer auch andere Anforderungen an ein Gerät hat. Während Dominik findet, dass die Anschlussvielfalt, würde er nicht von einer Dockingstation profitieren, auf jeden Fall ein großes Manko wäre, so sieht das Markus beim L480 doch etwas anders. Ihm reichen die Anschlüsse im Großen und Ganzen aus, ein oder zwei zusätzlich wären kein Nachteil, ist aber für ihn eher Jammern auf allerhöchsten Niveau.

Praktische Helferlein - störend oder hilfreich?

Der TrackPoint, den Lenovo schon bei fast allen Modellen als Mausersatz einbaut ist allgemein eine enorme Gewöhnungssache. Diese Funktion zu nutzen hat sich keiner unserer Entwickler angeeignet, ist aber auf der Tastatur auch nicht störend platziert.

Was bei der Touchpad-Funktion jedoch wieder anders ausschaut. Während Dominik diese Funktion nur bei Besprechungen nutzt - und das mehr widerwillig als gern, schätzt Markus diese Variante des Navigierens vor allem bei Präsentationen oder Besprechungen sehr. Die Möglichkeiten der verschiedenen Gesten, die man ausführen kann, wie zum Beispiel natürlich Scrollen, Zoomen, aber auch Anwendungen wechseln findest er schlichtweg "der Hammer".

 

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